Reise in das Land des Sonnenaufgangs: Arunachal Pradesh, Indien
Saturday, 4th April 2026
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Monday, 30th March 2026
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Saturday, 28th March 2026
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Sikkim ist unglaublich , genau so wie sein „Chang“ Bier.
In jedem Schluck Chang steckt eine jahrhundertealte Tradition – zunächst als Opfergabe für die Götter, anschließend als Zeichen der Gemeinschaft unter den Menschen. So verbindet dieses schlichte, aber bedeutungsvolle Ritual Generationen und bewahrt die Wärme, Gastfreundschaft und das Erbe des Himalayas.
Es ist immer das traditionelle und ursprüngliche Essen und die Getränke, die die Leute näher zusammen bringen, und nur bei einem guten Essen kann man ein Land und seine Kultur wirklich kennenlernen. Genauso ist es auch in Indien.
Ich erinnere mich noch immer gut an die lustigen Unterhaltungen, die ich mit den einheimischen Leuten über „Chang“ hatte. Bis zu meinem letzten Tag in Sikkim, habe ich die leckeren und typischen Gerichte der örtlichen Restaurants (wie Momos, Thupkas oder mein Lieblingsessen, das Nepalesisches Curry) mit einem verzaubernden Chang genossen.

die ich von meinen Freunden kenngelernt habe, heißt eigentlich Tongba
Benannt nach dem Gefäß, in dem das fermentierte Getränk gebraut wird. Chang Bier ist Hirse Bier und wir aus den Samen der Hirse hergestellt. Der richtige wissenschaftliche Name der Hirse lautet “Eleusine Coracana”.
Zu erst werden die Samen für ungefähr 2-3 Stunden in heißem Wasser gekocht. Die Samen bleiben so lange im Wasser, bis sich die Schale leicht ablöst.
Die Schalen werden dann aussortiert. Die übrig gebliebenen Samen werden aufgefangen nochmals gekocht und danach auf einer sauberen Fläche verteilt oder in einem gewebten Bambus Korb gesammelt. Dort muss der Samen jetzt abkühlen.
Murcha, (eine Masse aus Bakterien und Hefe die zur Fermentieren benötigt wird) wird dann auf die Samenkörner gestreut und gut vermischt mit der gekochten Hirse. Dieser Mix wird dann in einem Kessel oder einem Keramiktopf für mindestens 4 Tage gut verschlossen. Mit dem Fermentieren kann man die Stärke des Bieres beeinflussen. Je länger die Masse aus Hirse und Murcha verschlossen bleibt, desto kräftiger wird das Chang. Wenn dein „Chang“ fertig ist, wirst du den Gärungsgeruch deutlich wahrnehmen!
Neben dem betörenden Geschmack des „Chang“, macht das Bier noch etwas ganz anderes aus. Die ungewöhnliche Art und Weise wie Chang Bier getrunken wird:

Einheimische trinken „Chang“ aus einem Bambus Gefäß, das auch „Tongba“ oder „Dungro“ genannt wird. Dazu nutzen sie einen speziellen Bambus Strohhalm als eine Art Filter. Mit seinem perforierten Ende bekommt man durch den Strohhalm (oder Pipsey) nur das gefilterte Getränk zu trinken. Probieren Sie es unbedingt aus. Sie werden mir zustimmen das es etwas ganz besonderes ist so ein frisch fermentiertes Bier zu trinken.
In Sikkim wird das Hirse Bier aber auch oft als Gabe für die Götter benutzt.
Bevor Sie also den ersten Schluck Chang Bier testen, bieten Sie den Göttern, ganz traditionell, den ersten Tropfen an!
Gerne organisieren wir für Sie im Bamboo Retreat Hotel in Zusammenarbeit mit terralaya.com Touren zu ursprünglichen Dörfern in Indien. Unsere Gäste probieren dort das traditionell gebraute Chang Bier und lernen wie man aus der Tongba trinkt. In den Dörfern werden nur natürliche Zutaten benutzt und das Bier ganz traditionell serviert.
Begleiten Sie uns auf sorgfältig zusammengestellten Reisen durch Sikkim und entdecken Sie die einzigartige Kultur, Kulinarik und Gastfreundschaft des Himalayas.
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