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Singelela-Goechela Trekking: Zum Fusse des Kangchendzönga


sikkim.ch | Nordostinidien und Sikkim Reisen - Bild zu Singelela-Goechela Trekking: Zum Fusse des Kangchendzönga

Gruppenreise –

Tourschwierigkeit

Anspruchvolles bis sehr anspruchvolles Trekking

Anzahl Nächte in festen Unterkünften

9 x

Anzahl der Nächte im Zelt

11 x

Maximale Höhe

4950m

Daten

Gruppenreisedaten ab/bis Zürich

12.10. – 02.11.2024

Preise

6-10 Personen CHF 6’290
4-5 Personen CHF 6’590
3 Personen CHF 7’390
2 Personen CHF 7’990
Zuschlag Einzelzimmer/-zelt CHF 650

Alle unsere Reisen bieten wir auch als Individualreisen an – zu Ihrem besten Zeitpunkt und mit Ihrem gewünschten Programm.
Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Kurzbeschrieb

Der 8586 Meter hohe Kangchendzönga ist der dritthöchste Berg der Welt. Majestätisch erhebt er sich über Sikkim. Dieser 8000er markiert die Grenze zwischen Sikkim und Nepal. Wir machen ein spannendes Rundtrekking auf einer unüblichen Route zu diesem gewaltigen Eisriesen. Der Hinweg führt über alte Hirtenpfade, den Rückweg legen wir auf der klassischen Route zurück. Unterwegs geniessen wir immer wieder das phantastische Bergpanorama mit etlichen Schnee- und Eisgipfeln. Der höchste Punkt unseres Trekkings ist der fast 5000 Meter hohe Goecha La. Hier haben wir den dritthöchsten Berg der Welt zum Greifen nahe. 

Von der Landschaft her gilt Sikkim als eine der abwechslungsreichsten Regionen im Himalaya. Unterhalb der hohen Schneegipfel ist Sikkim sehr grün und ein botanisches Paradies mit dichten Wäldern, Rhododendren, Orchideen und riesigen Farnen. Das heute zu Indien gehörende ehemalige Königreich Sikkim liegt zwischen Nepal und Bhutan sowie Indien und Tibet und ist auch kulturell enorm abwechslungsreich. Vor und nach dem Trekking besuchen wir die spannendsten Orte in Sikkim. 

Höhepunkte

  • 22-tägiges Trekking auf alten Pfaden der Yakhirten
  • Schöne Aussicht auf den 8586 Meter hohen Kangchendzönga 
  • Überquerung von mehreren Pässen zwischen 4000 und 4950 Meter
  • Grosse Klöster und kleine Dörfer 
  • Ehemaliges Königreich Sikkim
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Wichtige Informationen

  • Flugpreise

    Wichtiger Hinweis: Die Kosten basieren auf einem Flugpreis Zürich-Delhi retour von CHF 750, dies war der durchschnittliche Flugpreis in den letzten Jahren. Seit der Corona- und Energiekrise sind die Flugpreise stark schwankend und können auch deutlich höher sein, dies vor allem je kurzfristiger ein Flug gebucht wird. Wir verrechnen die effektiven Flugpreise beim Buchungszeitpunkt. Sollten die Flugkosten tiefer sein als CHF 750, dann reduziert sich der Reisepreis um die Differenz und sollten diese höher sein, dann erhöht sich der Reisepreis. Es ist auch möglich, die Flüge selbst zu buchen. In dem Fall werden CHF 750 vom Reisepreis abgezogen.
    Wir empfehlen, die Reise frühzeitig zu buchen. Da kosten die Flüge oftmals nur die Hälfte oder weniger verglichen mit kurzfristigen Flugbuchungen.

  • Einzelzimmer/-Zelt

    Es ist möglich, gegen einen Zuschlag ein Einzelzimmer und -zelt zu buchen. In einigen Unterkünften (je nach Reise in kleinen Hotels, Gasthäusern, bei lokalen Familien oder im Kloster) ist der Platz oftmals eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht garantiert werden. Dies gilt speziell für Lodges in Nepal, wo in der Regel überhaupt keine Einzelzimmer verfügbar sind. Dieser Umstand ist im Einzelzimmer-Zuschlag berücksichtigt und berechtigt nicht zu einer Preisreduktion.

    Falls Sie ein Doppelzimmer/-zelt wünschen, aber kein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner gefunden werden kann, erhalten Sie ein Einzelzimmer/-zelt. In diesem Fall übernimmt Himalaya Tours die Hälfte des Zuschlages und Ihnen wird nur die Hälfte verrechnet.


Reiseprogramm

(Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

1. Tag

Flug nach Delhi

Flug nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens. Nach der Ankunft Passkontrolle und Gepäckentgegennahme. Am Ausgang wartet unser lokaler Partner mit einem Schild beschriftet mit Himalaya Tours. Er organisiert den Transfer zum Hotel oder für den Weiterflug.

Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit in Delhi übernachten wir hier in einem Hotel oder fliegen weiter nach Bagdogra und übernachten in Shiliguri.

Übernachtung im Hotel in Delhi.

Gesamte Flugzeit 8 – 11 Stunden. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

2. Tag

Flug dem Himalaya entlang

Heute fliegen wir dem Himalaya entlang nach Bagdogra. Bei schönem Wetter sehen wir die 8000er Dhaulagiri, Annapurna, Everest und Kangchendzönga. Unsere Fahrt nach Sikkim führt zuerst durch das Flachland, wir durchqueren dann ein dichtes Waldgebiet und überqueren den Fluss Tista, dessen Ursprung im Grenzgebiet zu Tibet in Nordsikkim liegt. Es folgt eine abwechslungsreiche Fahrt vorbei an terrassierten Reisfeldern und saftig-grünen, subtropischen Wäldern. Wir passieren winzige Weiler, geschäftige Orte und menschenleere, nur von Affengemeinschaften bewohnte Dschungel, bis wir die am Hang gebaute Stadt Gangtok erreichen. Es ist dies die Hauptstadt von Sikkim.

Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650 Meter). (F,M,A)

Flugzeit 2 ½ h, Fahrzeit 5 h

3. Tag

Gangtok – Hauptstadt von Sikkim

Nach der langen Reise gehen wir den heutigen Tag gemütlich an. Zu Fuss machen wir uns auf zum Bazar von Gangtok. Wir geniessen das Treiben und vielleicht schliessen wir sogar den einen oder anderen Handel ab. Im Institut für Tibetologie gibt es eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Literatur, sowie eine grosse Anzahl von Thangkas, Bronzefiguren und Kultgegenständen. Von da geht es weiter zum Do-Drul Chörten. Im Cottage Industries Institute wird traditionelles Handwerk gelehrt. Hier sind auch traditionelle Holzschnitzereien, Textilien und Bambusartikel erhältlich.

Übernachtung im Hotel in Gangtok (1650 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 1 h, Wanderung 1 ½ h

4. Tag

Sikkims Ureinwohner und Schamanenzeremonie

Nach dem Frühstück fahren wir auf die gegenüberliegende Talseite nach Rumtek. Von unserer Unterkunft unternehmen wir eine Wanderung auf schmalen Pfaden über terrassierte Reisfelder zu einer kleinen Ureinwohner-Siedlung. Wir spazieren durch das Dorf und erhalten dabei einen Einblick in das Dorf- und Landleben. In einem auf Stelzen gebauten Haus sind wir beim Dorfschamanen eingeladen. Hier dürfen wir eine Zeremonie miterleben und geniessen es, zusammen einen Tee zu trinken. Anschließend besichtigen wir das Kloster «Lingdum Zurman Kharwang». Im Innern des farbenprächtigen Komplexes erzählen die Wandmalereien von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddhas. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine aktive Mönchsschule. Oft kann man die jungen Mönche beim Auswendiglernen des tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (kraftvollen Gebeten) antreffen.

Übernachtung im Hotel in Rumtek (1350 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 1 h, Wanderung 2 – 5 h

5. Tag

Abwechslungsreiche Kultur

Heute stehen die Kagyu-Klöster von Rumtek auf dem Programm. Von 1959 bis 1981 lebte hier der 16. Karmapa, Oberhaupt des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Nachdem er aufgrund der chinesischen Invasion in Tibet nach Sikkim geflohen war, erhielt er vom König von Sikkim nicht nur Asyl, sondern auch Land und Unterstützung für den Bau eines neuen Klosters in Rumtek. Sein Heimatkloster in Tsurphu in Tibet diente als Vorlage für das Bauwerk. Das Kloster war zu Lebzeiten des 16. Karmapas ein wichtiger Pilgerort für tibetische Buddhisten. Der Karmapa ist in der tibetisch-buddhistischen Welt eine der wichtigsten Reinkarnationen und Oberhaupt der Karma Kagyu-Schule. Die Karma Kagyu-Schule ist eine der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Der Dalai Lama ist Oberhaupt der Richtung der Gelugpa (Gelbmützen). Folgt man der mit Gebetsfahnen gesäumten Strasse, kommt man zum ursprünglichen alten Kloster von Rumtek aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und liegt auf einem Berggrat mit phantastischer Aussicht auf die Hügel und Felder von Martam. Ein kleiner Schrein in einem Nebenraum ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken Wirkung ist die Figur jedoch verhüllt. Anschliessend führt uns eine abwechslungsreiche Fahrt zuerst durch den grössten Teegarten Sikkims. Der Teegarten Temi ist für seinen hervorragenden, biologisch angebauten Tee bekannt und gilt unter Kennern als Geheimtipp. Anschliessend geht die Fahrt weiter aufwärts bis in die Stadt Ravangla. Am Abend erreichen wir ein typisches Bhutia-Dorf. Hier sind wir zu Gast im Hause einer Familie und tauchen so ein in die Kultur der ursprünglich aus Tibet stammenden Bhutia-Sikkimesen. Den Abend lassen wir mit einem traditionellen Bhutia-Abendessen in der einfachen Küche unserer Gastfamilie und anschliessend am Lagerfeuer bei einer kleinen kulturellen Darbietung ausklingen. Natürlich darf dabei ein «Chang», ein selbstgebrautes Bier aus Hirse nicht fehlen.

Übernachtung im einfachen Familienhaus in Kewzing (1550 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 4 – 5 h, Wanderung 1 – 2 h

6. Tag

«Befreit von all unseren Sünden»

Nach einem gemütlichen Frühstück bei der Familie haben wir Zeit um das Dorf Kewzing zu erkunden. Auf der Weiterfahrt besuchen wir das auf einem kegelförmigen Berg stehende Tashiding Kloster. Neben dem Kloster stehen mehrere Chörten. Man sagt, dass schon allein das Sehen dieser Chörten, uns von all unseren Sünden befreit. Probieren können wir dies ja! Schön sind die Gebetsmauern mit den kunstvoll in Stein gemeisselten Mantras. Der Steinmetz, der all die Kunstwerke erarbeitet hat, ist leider vor ein paar Jahren verstorben und oftmals ist es schwierig Nachfolger für dieses alte Handwerk zu finden. Wir fahren vorbei an Dörfern, welche hauptsächlich von nepalesischen Volksgruppen bewohnt sind. Bei der Ortschaft Rinchenpong führt eine Naturstrasse den letzten Kilometer zu unserer Unterkunft, einem typischen Bhutia-Farmhouse. Wenn wir Lust haben und nicht allzu spät ankommen, unternehmen wir eine halbstündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt in der Nähe des Farmhouses.

Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge in Rinchenpong (1600 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 2 – 3 h, Wanderung 1 – 2 h

7. Tag

Trekkingstart

Heute geht es zeitig los. Nach einer anderthalbstündigen Fahrt erreichen wir Uttare, den Startpunkt unseres Trekkings. Wir werden bereits von unserer Crew erwartet. Das gesamte Gepäck wird von Pferden oder Yaks getragen und so wird es einen Moment dauern, bis alles auf die Tragtiere geladen ist. Nun geht es los. Wir wandern bergauf durch dichten Wald auf einem schmalen gepflasterten Pfad dem Bach Simphok Chu entlang. Es ist unser erster Trekkingtag und so ist es besonders wichtig, nicht zu schnell loszulaufen. Wir erreichen eine Waldlichtung mit mehreren Häusern, die Alp Chitre. Das letzte Stück hinauf auf die Passhöhe auf der Singalila Range ist steil und so müssen wir uns die atemberaubende Aussicht verdienen. Wir sind hier an der Grenze zu Nepal, bei klarem Wetter eröffnet sich uns ein spektakuläres Panorama westwärts nach Nepal und ostwärts nach Sikkim. Für die nächsten zwei Nächte bleiben wir hier in Chewa Bhanjyang. Dies ist wichtig für eine gute Akklimatisation, sind wir doch bereits über 3000 Meter hoch.

Übernachtung im Zelt in Chiwa Bhangjang (3200 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 1 ½ h, Trekking 4 – 5 h, Aufstieg 1050 m, Abstieg 50 m, Gehdistanz 7 km

8. Tag

Besteigung des Singalila Peak

Heute haben wir die Möglichkeit, eine Wanderung auf dem Singalila Kamm südwärts bis auf den Singalila Peak (3685 m) zu unternehmen. Wir werden hier oben bei klarem Wetter mit einer gewaltigen Aussicht auf die umliegenden 7000- und 8000er belohnt. Im Norden ist dies der dritthöchste Berg der Welt, der Kangchendzönga. Der Name Kangchendzönga stammt aus dem Tibetischen und kann mit «Die fünf Schatzkammern des großen Schnees» übersetzt werden kann. Die Wanderung ist optional und es ist auch möglich, stattdessen einen Tag mit «Dolce far niente» im Lager zu verbringen und von dort her das Bergpanorama zu geniessen. um uns gut an die Höhe zu gewöhnen. Wir können uns im Lager entspannen und die grandiose Bergwelt geniessen.

Übernachtung im Zelt in Chiwa Bhangjang (3200 Meter). (F,M,A)

Optionale Wanderung von 4 – 5 h

9. Tag

Weiter geht’s Richtung Norden

Gut erholt geht es heute weiter. Wir steigen auf dem Kamm des Singalila nordwärts und wandern durch grosse Rhododendronwälder. Diese blühen nur im Frühling. Unser Weg führt uns auf und ab und immer der Grenze entlang, linkerhand liegt Nepal und rechterhand Sikkim. In der Ferne sind im Osten auch die Schnee- und Eisgipfel von Bhutan zu erkennen. Nach einem langen Trekkingtag erreichen wir unser Camp.

Übernachtung im Zelt in Dhor (3700 Meter). (F,M,A)

Trekking 6 – 7 h, Aufstieg 850 m, Abstieg 350 m, Gehdistanz 14.5 km

10. Tag

Sonnenaufgang über dem Himalaya

Nach dem gestrigen langen Tag steht heute eine etwas kürzere Etappe an. Frühes Aufstehen lohnt sich aber trotzdem. Wir steigen vor Sonnenaufgang hinauf zu einem Aussichtspunkt. Bei klarem Wetter können wir von hier miterleben, wie die ersten Sonnenstrahlen den Kangchendzönga, den Mount Everest und viele weitere Berggipfel erreichen. Auch heute geht es weiter dem Berggrat entlang. Wir wandern über mehrere kleinen Pässe und staunen über das sagenhafte Panorama um uns herum. Kurz vor der Hirtensiedlung Pare Megu überqueren wir den letzten und auch höchsten Pass des heutigen Tages. Oben auf dem Pass flattern die farbigen Gebetsfahnen im Wind. Dieser soll die Gebete zu den Göttern tragen, welche auf den Himalaya-Gipfeln wohnen. Unser Camp steht etwas weiter unten im flachen Weideland auf nepalesischem Boden.

Übernachtung im Zelt in Pare Megu (3900 Meter). (F,M,A)

Trekking 4 – 5 h, Aufstieg 450 m, Abstieg 250 m, Gehdistanz 8 km

11. Tag

Vorbei an den Bergseen

Wir befinden uns auch während des heutigen Tages im Grenzgebiet von Sikkim und Nepal und der Weg führt teils auf der nepalesischen Seite weiter. Vom Camp her steigen wir hoch zu einem weiteren Pass. Die Landschaft wird nun offener und die Baumgrenze liegt inzwischen unterhalb von uns. Vorbei an kleinen Bergseen erreichen wir unser Camp am Ufer des Bergsees Lam Pokhari, wo wir uns wieder auf indischen Boden befinden. Heute schlafen wir zum ersten Mal auf einer Höhe von über 4000 Metern.

Übernachtung im Zelt am Bergsee Lam Pokhari (4300 Meter). (F,M,A)

Trekking 4 – 5 h, Aufstieg 650 m, Abstieg 250 m, Gehdistanz 8 km

12. Tag

Unser erster hoher Pass

Bis hierhin haben wir bereits etliche, meist kleinere Pässe überquert. Heute steht unser erster hoher Pass auf dem Programm. Vom Lager her geht es aufwärts auf den Daphebir-Pass. Dieser hat eine Höhe von 4600 Metern. Auch auf der heutigen Etappe haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Bergriesen vor uns, welchen wir immer ein Stück näherkommen. Beim Abstieg vom Pass erreichen wir wieder die Baumgrenze und wandern das letzte Stück durch den Wald bis zur Lichtung Gomathang. Auf diesem Weidplatz der hiesigen Yakhirten wird unser heutiges Camp errichtet.

Übernachtung im Zelt in Gomathang (3800 Meter). (F,M,A)

Trekking 5 – 6 h, Aufstieg 300 m, Abstieg 800 m, Gehdistanz 6 km

13. Tag

Wälder und Fasane

Nachdem wir diese Nacht unter 4000 Metern verbracht haben, geht es heute mehrheitlich bergauf. So starten wir den Tag mit dem Aufstieg über bewaldete Hänge. Es lohnt sich heute, nach Vögeln Ausschau zu halten. Mit etwas Glück begegnen uns Himalaya-Glanzfasane oder auch Blutfasane. Letzterer ist Sikkims Nationalvogel. Der Kokling-Pass auf 4250 Metern ist für heute der höchste Punkt. Nach dem Abstieg vom Pass steigen wir erneut hoch zu unserem Lagerplatz in Pangding.

Übernachtung im Zelt in Pangding (4300 Meter). (F,M,A)

Trekking 6 h, Aufstieg 800 m, Abstieg 300 m, Gehdistanz 10 km

14. Tag

Phantastisches Bergpanorama

Von Pangding steigen wir in ein Seitental wo wir einen Bergbach überqueren und uns anschliessend auf den gemächlichen Aufstieg nach Dzongri machen. Zahlreiche bunte Gebetsfahnen flattern hier im Wind und markieren den Platz, wo sich die Götter mit der Erde, den Menschen und den Yaks treffen. Von hier oben haben wir einen wunderschönen Blick auf das umliegende Bergpanorama. Nicht nur der Kangchendzönga ist bei guter Sicht zu sehen, sondern auch die 6000er Kokthang, Rathong und Kabru Dome. Auf einer schönen Alpwiese stellen wir unsere Zelte auf. Wer noch Lust und Energie hat, kann den 300 Meter höheren Dzongri Peak besteigen, um einen noch besseren Ausblick auf das Bergpanorama zu haben. Ab hier sind wir auf der Hauptroute des Goecha La Trekkings unterwegs und so sind die nächsten Tage nicht mehr so einsam wie die vorherigen.

Übernachtung im Zelt in Dzongri (4000 Meter). (F,M,A)

Trekking 3 ½ – 4 h, Aufstieg 600 m, Abstieg 900 m, Gehdistanz 10 km, optionale Wanderung 2– 3 h

15. Tag

Türkisblauer Samiti-See

Gemächlich wandern wir talaufwärts. Über einige Gletschermoränen geht es weiter bis zu unserem Lager in Lamuney auf ca. 4200 Meter. Hier bietet sich ein Ausflug zum türkisblauen Samiti-See an, welcher in ungefähr 45 Minuten zu erreichen ist. An diesem ehemaligen Zeltplatz ist das Übernachten aus Umweltschutzgründen zur Zeit nicht erlaubt, was wir natürlich respektieren. Es ist ein sehr reizvoller Platz, umgeben von Rhododendren und Tannen. Falls wir uns heute nach der Ankunft im Camp lieber etwas ausruhen haben wir morgen auf dem Weg zum Goecha La nochmals die Gelegenheit den Samiti-See zu sehen.

Übernachtung im Zelt in Lamuney (4100 Meter). (F,M,A)

Trekking 5 – 6 h, Aufstieg 450 m, Abstieg 350 m, Gehdistanz 8 km, Optionale Wanderung zum See 2 h

16. Tag

Auf zum Goecha La (4950 Meter)

Wir starten frühmorgens, um vom ersten guten Aussichtspunkt aus den Sonnenaufgang bewundern zu können. Wir steigen auf zu einem 4700 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt. Hier ist oftmals der letzte erlaubte Punkt für Trekker. Je nach dem darf man jedoch sogar ganz hoch auf den 4950 Meter hohen Goecha La. Auf der Passhöhe flattern bunte Gebetsfahnen im Wind, welche die Gebete zu den Göttern auf den Gipfeln tragen. Wir geniessen die Stille und die Aussicht auf den dritthöchsten Berg der Erde ausgiebig. Dank des frühen Starts haben wir die Zeit dazu. Danach folgt ein langer Abstieg zurück nach Thangshing, wo uns unser Koch bereits mit einer feinen Stärkung erwartet.

Übernachtung im Zelt in Thangshing (3950 Meter). (F,M,A)

Trekking 7 – 9 h, Aufstieg 850 m, Abstieg 950 m, Gehdistanz 19.5 km

17. Tag

Auf schmalen Pfaden hinunter nach Tsokha

Nach dem tagelangen trekken in unbewohntem Berggebiet erreichen wir zum ersten Mal wieder eine permanente Siedlung, den Ort Tsokha. Dieses ehemalige tibetische Dorf wurde 1961 von tibetischen Flüchtlingen gegründet, wird aber heute nicht mehr bewohnt. Auf einem kleinen Plateau gelegen bietet das Dorf einen schönen Blick über die umliegenden Hügel und Täler. Bei guter Sicht sehen wir den fast 6700 Meter hohen Berg Pandim. Wir geniessen die «dickere Luft» und die Wärme hier unten auf 3000 Metern. Eine letzte Nacht schlafen wir in unseren Zelten.

Übernachtung im Zelt in Tsokha (3050 Meter). (F,M,A)

Trekking 6 – 7 h, Aufstieg 200 m, Abstieg 1100 m, Gehdistanz 11.5 km

18. Tag

Zurück nach Yuksom

Immer abwärts laufen wir durch das enge Rathong Tal. Der Weg führt durch teilweise dichten, semi-tropischen Wald und ist ein schöner Kontrast zu den letzten Tagen in den steinigen Höhen des Passes. Zurück in Yuksom feiern wir unser erfolgreiches Trekking mit unserer lokalen Mannschaft, vielleicht mit einem «Chang», einem selbstgebrauten Bier aus Hirse.

Übernachtung im Gasthaus in Yuksom (1750 Meter). (F,M,A)

Trekking 6 – 7 h, Aufstieg 150 m, Abstieg 1400 m, Gehdistanz 11.5 km

19. Tag

Heiliger Wunschsee Khecheopalri

Wir besuchen heute Morgen den Krönungsort des ersten Königs von Sikkim. Ein kleiner Tempel und eine riesige Stupa künden den Ort der Reichsgründung an. Wir machen einen Spaziergang zum Norbugang Chörten, dem geheiligsten Ort an dem die Krönung des 1. Königs 1642 stattfand. Unter einer gigantischen Zeder (Cupressus cashmeriana) steht der steinerne Thron, auf dem Chogyal Phuntsok Namgyal von drei Lamas aus Tibet zum König von Sikkim gekrönt wurde. Lhatshun Chempo verlieh dem König seinen Stammnamen, Namgyal – das war der Beginn der Namgyal-Dynastie. Auf unserem Weiterweg nach Pelling machen wir eine schöne Wanderung, mehrheitlich bergauf zum heiligen, wunscherfüllenden Khecheopalri-See. Es geht vorbei an kleinen Dörfern, Terrassenfeldern und Plantagen, wo Kardamom angebaut wird. Ursprünglicher Name des Sees war Kha-Chot-Palri, was übersetzt soviel heisst wie der «Himmel des Guru Padmasambhava». Der kleine, sagenumwobene See ist sowohl Buddhisten wie auch Hindus heilig. Vom Endpunkt her fahren wir weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit terrassierten Reisfeldern und abgelegenen Siedlungen zu einem sikkimesischen Gasthaus unterhalb von Pelling.

Übernachtung im Gasthaus unterhalb von Pelling (1700 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 3 – 4 h, Wanderung 3 – 4 h

20. Tag

Grosse Statuen, Tempel und Reisfelder

Bei schönem Wetter lohnt es sich heute früh aufzustehen und bereits vor dem Frühstück zum Nyingma-Kloster Sanga Chöling zu fahren. Wir geniessen von da nochmals eine wunderbare Aussicht zum Kangchendzönga und zu weiteren schneebedeckten Berggipfeln. Zu Fuss erreichen wir vom Kloster her die im Herbst 2018 fertig gestellte Chenrezig Statue. Der neu gebaute Komplex umfasst weiter einen Skywalk und im Innern der Statue eine Galerie. Mit einer Höhe von 41 Metern ist es die höchste der insgesamt drei grossen Statuen in Sikkim. Nach dem Frühstück im Gasthaus statten wir dem bekannten Kloster Pemayangtse aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einmaligen, aus Holz geschnitzten Holz-Skulptur einen Besuch ab. Das Kloster war zu Königreichszeiten in die königliche Regierung eingebunden und spielte eine wichtige Rolle. Sein Name bedeutet «der allumfassende, vollkommene Lotus». Gegen Mittag fahren wir weiter in den Süden von Sikkim nach Turuk. Wenn wir Lust haben, besuchen wir vor Namchi die dritte und älteste der drei grossen Statuen, die Statue des Guru Padmasambhava auf dem Samdruptse Hill.

In Turuk sind wir im Familienhaus einer ursprünglich aus Nepal eingewanderten Pradhan-Familie zu Gast.

Übernachtung im Familienhaus in Turuk (1200 Meter). (F,M,A)

Fahrzeit 5 h, Wanderung 2 h

21. Tag

Zurück nach Delhi

Heute Morgen fahren wir nach Bagdogra, wo sich unser Kreis schliesst. Von hier fliegen wir zurück nach Delhi. Wir hoffen auf gute Sicht, um den Himalaya und seine hohen Gipfel noch einmal ausgiebig bewundern zu können. In Delhi haben wir einen «Wash’n change room» zur Verfügung, wo wir uns für den Rückflug in die Schweiz frischmachen können.

Am Nachmittag/Abend (je nach Flugverbindung) fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.

Tageszimmer im Hotel in Delhi. (F,M,A)

Flugzeit 2 ½ h, Fahrzeit 3 – 4 h.

22. Tag

Zurück in die Schweiz

Flug von Delhi nach Zürich. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.

Gesamte Flugzeit 8 – 11 Stunden. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

Ihr Abenteuer

Jetzt Anfragen

Gruppenreisedaten ab/bis Zürich

12.10. – 02.11.2024

Die Zeitangaben sind generell reine Fahr- respektive Gehzeiten. Pausen, Stopps etc. kommen zusätzlich noch hinzu. Die Zeitangaben sind durchschnittliche Erfahrungswerte, können aber je nach Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Kondition der Teilnehmer oder aus anderen Gründen abweichen.
Die Höhenangaben (bei Trekkingreisen) sind satellitengestützt erstellt worden. Diese können abweichen durch Laufen von Alternativrouten, Besteigung von zusätzlichen Aussichtspunkten, witterungs- oder wegbedingten Umwegen und anderem.
Programmänderungen (wegen Strassen-, Weg- und Wetterverhältnissen, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden, Wasserstand oder -vorkommen auf der Trekkingroute etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Weiterführende Informationen

  • Reiseführung

    Diese Reise wird von einem lokalen englischsprechenden Führer geleitet. Dieser kennt Land, Leute und Gebräuche und wird für uns auch übersetzen, wenn wir am Weg Kontakt mit Einheimischen haben. Diese sprechen nämlich häufig kein Englisch.

  • Anforderungen

    • Einfache Reise mit Tageswanderungen von 1 – 4 Stunden (optionale Verlängerung 1 – 6 Stunden). Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden.
    • Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer (analog rot-weiss markierten Bergwegen), bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein, gute Wanderschuhe werden empfohlen.
    • Auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst.
    • Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden, 1 Ganztagesetappe.
    • Einfühlungsvermögen, Flexibilität und keine Berührungsängste bei einfachen Verhältnissen.
  • Unterkünfte

    In Delhi, Gangtok und Rumtek übernachten wir in einem guten Gasthaus oder Mittelklassehotel. An anderen Orten sind die Unterkünfte deutlich einfacher. Wir logieren in kleinen Hotels oder einfachen Gasthäusern. WC und Dusche sind in der Regel im Zimmer (in Ausnahmefällen auf der Etage). Wir versuchen, die jeweils «beste» Unterkunft zu finden.

  • Übernachtung bei Lokalen Familien

    Bei Übernachtungen bei lokalen Familien dürfen wir keinen Luxus erwarten. Das Bett ist einfach, die Toilette ist ausserhalb des Zimmers und einen Ofen zum Heizen gibt es nur in der Küche. Die Mahlzeiten werden von der lokalen Familie zubereitet und wir haben so die Gelegenheit, wirklich einheimisches Essen zu geniessen.
    Unsere Ansprüche an Komfort sollten eher bescheiden sein, aber dafür haben wir einen Einblick ins Leben einer einheimischen Familie, wie er den meisten Reisenden leider verwehrt bleibt.

  • Zeltübernachtung während des Trekkings

    Auf dem Trekking übernachten wir in Kuppelzelten mit zwei seitlichen Eingängen von Jack Wolfskin. Gepäck kann im Vorzelt oder auch im Inneren des Zeltes untergebracht werden. Wir haben die meisten erhältlichen Modelle getestet und das ausgewählte Modell ist der beste Kompromiss in punkto Komfort, Windstabilität und Einfachheit im Aufbau.

    Weiter haben wir ein Ess-, Koch- und Toilettenzelt mit dabei. Klappstühle und Tische sind vorhanden, da das lange Sitzen auf dem Boden für uns Europäer meistens ermüdend ist. Selbstverständlich haben wir auch sämtliches Geschirr, Besteck, Tassen etc. dabei.

  • Essen und Getränke

    In den Hotels und Restaurants haben wir diverse vegetarische Speisen und oftmals auch Gerichte mit Fleisch zur Auswahl. Während des Trekkings werden wir mehrheitlich vegetarisch essen. Es gibt aber auch dort generell verschiedene Gerichte zur Auswahl. Das Mittagessen wird als kalter Lunch mitgenommen, es kann aber auch eine am Morgen zubereitete warme Mahlzeit sein, welche wir in Thermosgefässen mitführen. 

    Getränke in den Hotels und Restaurants sind nicht inbegriffen (ausser Frühstücksgetränke). Während des Trekkings kann abgekochtes Wasser oder Tee abgefüllt werden, zudem haben wir einen Wasserfilter von Katadyn mit dabei. Zu den Mahlzeiten auf dem Trekking gibt es zusätzlich Tee, Kaffee (Instant) und heisse Schokolade. 

  • Leistungen inbegriffen

    • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse
    • Flüge Delhi-Bagdogra retour in Economy-Klasse 
    • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
    • Alle Überlandfahrten und Transfers
    • 6 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer 
    • 2 Übernachtung im einfachen Familienhaus
    • 1 Übernachtung in einfacher Farmhouse-Lodge 
    • 11 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
    • 1 Tageszimmer in Delhi bei der Rückreise
    • Frühstück, Mittag- und Abendessen während der Reise, in Delhi nur Frühstück
    • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
    • Spezialbewilligung für Sikkim
    • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
    • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings
    • Umfangreiche Notfallapotheke 
    • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
    • Sauerstoff-Flasche 
    • Wasserfilter von Katadyn
    • 24h-SOS-Telefon von Himalaya Tours in der Schweiz und unserem lokalen Partner vor Ort
    • E-Visum für Indien plus Einholung
    • Erledigen aller Formalitäten für Indien 
    • Vorbereitungstreffen
    • Landkarte von Sikkim
    • Platypus-Beutel als Bett- und Getränkeflasche zu gebrauchen 
    • Heisse Bettflasche in kalten Nächten
  • Leistungen nicht inbegriffen

    • Trinkgelder (CHF 120 – 180 pro Person, je nach Anzahl Teilnehmern, bei Kleingruppen evtl. etwas höher) 
    • Mittag- und Abendessen in Delhi
    • Getränke in Restaurants, Hotels und Gasthäusern

Weitere Touren